Blumenpark Kesdorf


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Vergissmeinnicht

Blumentafeln

Vergissmeinnicht
(lat.: Myosotis sylvatica)


Ohne das tiefe, reine Blau des Vergissmeinnichts kann man sich einen richtigen Garten gar nicht vorstellen. Auch aus dem Balkon - kasten und der Rabatte ist dieser hübsche Blumenfreund nicht mehr wegzudenken. Die etwa 50 Arten der Gattung sind ein-, zweijährige oder ausdauernde Kräuter.

Das Vergissmeinnicht wird, je nach Standort, bis zu 40 cm hoch. Es hat wechselständige, behaarte Blätter und auf kurzen Stielen sitzende, kleine, himmelblaue Blüten. Jede Blüte hat fünf Blütenblätter, die um die goldgelbe Mitte herum angeordnet sind.

Die hübschen, kleinen Blüten sind anfangs meist rosa gefärbt und werden erst mit zunehmendem Alter blau. Die Ursache hierfür liegt im Zellsaft der Pflanze. Der anfangs saure Pflanzensaft wird durch die Aufnahme von metallischen Spurenelementen nach und nach basisch und verursacht die Umfärbung.

Die Pflanzen vermehren sich selbst durch Samenbildung. Diese Nachkömmlinge haben allerdings nicht mehr den kompakten Wuchs der Mutterpflanze, sondern werden von Jahr zu Jahr lichter. Das Heranwachsen ist die kritische Zeit beim Vergiss - meinnicht. Stehen die Pflanzen zu feucht, werden sie schnell von Mehltau oder Grauschimmel befallen. Vergissmeinnicht werden gerne in Sträußen verwendet, weil sie sich so schön mit anderen Blumen kombinieren lassen. Besonders hübsch sind sie mit Freesien, Primeln und Ringelblumen.

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