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Erstmals Bohnen satt zum selber pflücken
Kesdorf - Vor den Toren der Hansestadt Lübeck macht bereits seit über zehn Jahren der Blumenpark Kesdorf von sich Reden. In diesem Jahr bietet Blumenbauer Carsten Paulsen auf seinen sieben Hektar fruchtbaren Ackerboden direkt an der Kreisstraße 55 zwischen Gleschendorf und Eutin dazu erstmals einen gro?en Bohnenpark an, der täglich zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet ist.
Sehr schmackhafte Wachsbohnen und Buschbohnen sprießen im Blumen- und Bohnenpark Kesdorf aus dem fruchtbaren Boden ob für "Birnen, Bohnen und Speck", einfaches frisches Bohnengemüse, als knackiger Salat in verschiedenen Variationen oder einfach zum Einfrieren für den Winter. "Bohnen sind genug da", verspricht Carsten Paulsen bestes Gemüse in Gärtnerqualität. Er selbst hat im Frühjahr die Bohnen gesät, die heute im feucht-warmen Klima des Parks reichlich Früchte tragen. Paulsen begeistert: "Die kleinen Büsche hängen voller grüner oder gelber Bohnen, die geerntet werden wollen."
Es ist ganz einfach: Am Eingang des Blumenparks stehen Eimer zur Bohnenernte bereit. Wenn sie von den Gästen gefüllt sind, geht es zurück zum Wiegen und die Bohnen können bequem in einer Tüte mit nach Hause genommen werden. Carsten Paulsen freut sich über viele Stammkunden, die teilweise in "Familienstärke" kommen, um seine schmackhaften Bohnen gemeinsam abzuernten. Für ihn nicht nur ein gutes Zeichen bester Qualität, sondern auch der Beweis: Bohnenpflücken in der Gruppe macht noch mehr Spaß.
Und wer seine Bohnen gepflückt hat, der wird sicherlich auch dem ebenso beliebten wie bekannten Blumenpark einen Besuch abstatten. Dort warten etwa 100 Sorten Schnittblumen in Floristenqualität in knapp 100 Beeten auf die Besucher. Besondere Beachtung findet alljährlich ein liebevoll gestalteter Dahlien-Pflückgarten mit 80 Sorten Dahlien in den verschiedensten Farben. Hier bieten auch gemütliche Gartenbänke Platz für eine kleine Auszeit vom Alltag. In einem separaten Gemüseparadies gibt es weiteres leckeres Gemüse zum Selbsternten - von Möhren bis Zucchini - oder im Kräutergarten zum Beispiel Petersilie und Zitronenmelisse.
Besonderer Anziehungspunkt vieler Besucher ist übrigens das Mais-Labyrinth im Blumen- und Bohnenpark Kesdorf. Geboten werden über 3,5 Kilometer lange Irrwege durch den Mais. Und wer alle Suchpunkte im Labyrinth findet, der hat die Chance auf schöne Preise. "Gerade junge Besucher nutzen die Gelegenheit zu einem Abstecher ins Mais-Labyrinth, wenn die Eltern Bohnen pflücken", weiß Carsten Paulsen aus guter Erfahrung. Und am Wochenende dreht sich im Blumen- und Bohnenpark Kesdorf zudem das Glücksrad. Dabei ist jeder Dreh ein Gewinn.